| Am 26. Oktober 1861
präsentierte er sein Telefon zum ersten Mal vor dem Physikalischen Verein in Frankfurt.
Das Echo war äußerst enttäuschend - seine Erfindung wurde als "Spielerei"
abgelehnt. Überzeugt, keine
Luftschlößer zu bauen, sorgte Philipp Reis selbst dafür, seinen Apparat bekannt zu
machen. An unterschiedlichen Orten der Welt dienten sie als Experimentierobjekte oder
wurden in wissenschaftliche Sammlungen aufgenommen.
Den Ruhm zu Lebzeiten selbst zu
ernten, blieb Reis versagt. Er starb 1874 im Alter von 40 Jahren.
Zwei Jahre nach dem Tod Reis' betrat
der Amerikaner Graham Bell die Bühne und ließ sein" Telefon patentieren - mit
dem Eingeständnis, Reis' Arbeiten teilweise gekannt zu haben.
Schüler, Lehrerkollegen und
namhafte Wissenschaftler setzten sich dafür ein, daß Philipp Reis die Ehre zuteil wurde,
die ihm gebührte, nämlich, das erste brauchbare Telefon erfunden zu haben.
In seinem ehemaligen Wohnhaus, das
inzwischen denkmalgeschützt ist, befindet sich heute die Philipp-Reis-Sammlung der
Deutschen Bundespost und das Stadtarchiv .
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Leben erhalten Sie hier. |