| Der Stadtteil Köppern
liegt in einem reich bewaldeten Tal am Erlenbach. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird
Köppern 1269. Damals wurde eine Mühle zu "coppern" vom Grafen Gerhard von
Eppstein dem Buchard von Printsac zum Lehen gegeben. Wahrscheinlich ist aber, daß diese
Gegend schon sehr viel früher besiedelt gewesen ist. In den umgebenden Wäldern liegen
Hügelgräber, die in etwa auf 500 v. Chr. datiert werden.
Die wichtigsten Erwerbszweige waren
neben der Landwirtschaft und Leinenweberei die Verarbeitung von Getreide und Öl sowie die
Ziegelbrennerei. Hutfabrikation und Lederverarbeitung waren bis weit in das 20.
Jahrhundert wichtige Wirtschaftszweige.
Anfang des Jahrhunderts - 1911 -
wurde das heute noch bestehende Waldkrankenhaus von dem Frankfurter Arzt Emil Sioli
gegründet.
Das Image einer Arbeitersiedlung
trifft auf Köppern heute überhaupt nicht mehr zu. Aus dem Rhein-Main-Gebiet haben viele,
meist wohlhabende Zuzügler, in dem landschaftlich reizvoll gelegenen Ort ein neues
Zuhause gefunden. |